Der richtige Weg, ein sardisches Abendessen zu beenden, hat einen Namen: Seada (oder Sebada).
Es ist ein großer frittierter Teig, gefüllt mit leicht säuerlichem Frischkäse, heiß serviert und mit Honig überzogen, oft dem leicht bitteren Erdbeerbaumhonig, oder mit Zucker. Der Kontrast ist alles: die Süße des Honigs, die Säure des fädigen Käses, die Knusprigkeit des Teigs.
Es ist kein gewöhnlicher Nachtisch, es ist ein kleines Ritual. Einmal heiß probiert, versteht man, warum es in Sardinien fast eine Institution ist. Lassen Sie Platz im Magen dafür: Es lohnt sich.